Das war die Finissage der Ausstellung „Die Kunst der Migration“

Unter dem Motto „Mit allen Sinnen erLeben“ lud die Initiative andersgleich – Mut zur Zivilcourage am 4. März 2011 zu einem farbenfrohen Ausklang der Ausstellung „Lebensgeschichte(n)“ in das KUlturZentrum Kapfenberg.

Musikalisch empfangen durch das Gitarrenduo „Gulis“ (Wolfgang Gulis / Markus Kerz) feierten zahlreiche BesucherInnen in ausgelassener Atmosphäre eine anschauliche Bilanz: Rund 300 Interessierte ließen sich in knapp 40 Führungen die Lebensgeschichten der zehn (ehemaligen) KlientInnen des Interkulturellen Therapiezentrums ZEBRA näher bringen.

Der Statistik zufolge, so Daniela Kaufmann (andersgleich), wurde erfreulicherweise dort großer Zuspruch gefunden, wo eine fortlaufende Meinungsbildung stattfindet und Vorurteile kritisch hinterfragt werden: in den Schulen, bei den SchülerInnen und LehrerInnen.

Neben einem „klangvollen“ Rahmenprogramm mit Beiträgen aus Bolivien und Tschetschenien, sorgte das multikulturelle Buffet mit traditionellen Köstlichkeiten zubereitet von vielen fleißigen UnterstützerInnen für Gaumenfreuden. Das Café Qualtinger zeigte sich für die Bar verantwortlich und empfing ab 22.00 Uhr all jene zur After-Show-Party, die noch nicht müde geworden waren.

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„Die Kunst der Migration“ – Das Fest

Die Initiative andersgleich lädt Sie herzlich ein zur Finissage der Ausstellung Lebensgeschichte(n) unter dem Titel

„Die Kunst der Migration“ – Das Fest

Mit allen Sinnen erLeben …


Finissage Plakat

Kost-Spiele
Wir laden zum internationalen Buffet.
Musik/Tanz/Gesang – Die offene Bühne bietet allen die Gelegenheit den Abend kreativ & aktiv mitzugestalten.
After-Show-Party im Café Qualtinger ab 22.00 Uhr!

Die KünstlerInnen und wir freuen uns auf einen bunten Ausklang der lebensgeschichte(n).

Freitag, 4. März 2011, 19.00 Uhr

KUlturZentrum Kapfenberg, Mürzgasse 3

Mit freundlicher Unterstützung durch:
Stadtgemeinde Kapfenberg
Zebra
Rotor
Café Qualtinger
Stadtwerke Kapfenberg
BBRZ

Vernissage „Lebensgeschichte(n)“

Mit der Vernissage am 27. Jänner 2011 starteten die „Lebensgeschichte(n)“ im KuZ Kapfenberg.

Günter Bleymaier eröffnete gemeinsam mit Alexandra Köck (Zebra), Anton Lederer (Rotor) und Ernst Perteneder (andersgleich) die absolut sehenswerte Ausstellung.

Die Künstler Markus Wilfling, G.R.A.M. und die Künstlerin Marie D. Neugebaue mischten sich zwischen die Eröffnungsgäste und man hatte die Möglichkeit Informationen aus erster Hand vom Entstehungsprozess zu erfahren.

Weitere Highlights sind die weiteren Ausstellungen in der Ausstellung. Zum Einem widmet sich ein Raum im oberen Stock dem Kunstprojekt Wächterhaus und man hat die Möglichkeit die aktuelle Version des Screen-Magazins „messages repeated“ anzusehen. Darin wird den Besuchern mittels aktuellen österreichischen Zeitungsausschnitte und Fotos  alltägliche Menschrechtsverletzungen und Ausgrenzungen näher gebracht.

Als Initiative freut es uns natürlich auch sehr, dass unsere Inseratenkampagne “Kein Aber” ebenso ihren Platz in den Ausstellungsräumlichkeiten gefunden hat.

Alles in Allem war es ein sehr schöner stimmungsvoller Abend mit großem Besucheranklang.

Lebensgeschichte(n)

10 KünstlerInnen – 10 ZEBRA-KlientInnen – 22 Jahre Migrations- und Asylpolitik in Österreich

Flyer Lebensgeschichten

Lebensgeschichten

Die Migration nach Österreich ist eines der hierzulande am meisten diskutierten Themen. Viele Behauptungen werden in den Raum gestellt und dabei oft über die Menschen hinweggesehen, die nicht selten Hilfe suchend gekommen sind. Der Verein für zeitgenössische Kunst und ZEBRA, das Interkulturelle Therapiezentrum, nahmen sich dem Thema auf künstlerische Weise an.

10 bildende KünstlerInnen aus der Steiermark waren mit 10 ehemaligen ZEBRA-KlientInnen in einer längerfristigen Kommunikation. Aus diesen Begegnungen gingen Kunstwerke hervor, die in Zusammenhang mit den Lebensgeschichten der MigrantInnen aber auch mit der Tätigkeit der Organisation ZEBRA, die seit vielen Jahren wichtige Menschenrechtsarbeit leistet, in Verbindung stehen.

Das Resultat der intensiven Auseinandersetzung ist eine bunte Ausstellung die Bilder, Fotos und Kunstobjekte vereint. Auf Initiative von „andersgleich“ kommt diese Ausstellung nun auch nach Kapfenberg. „andersgleich“ ist eine über- parteiliche und nicht konfessionell gebundene Kapfenberger Initiative engagierter Menschen zur Förderung der Zivilcourage und Toleranz in der Gesellschaft.

Vernissage Donnerstag, 27. Jänner 2011, 19.30 Uhr

Finissage unter dem Motto „Die Kunst der Migration“ Freitag, 4. März 2011, 19.00 Uhr

Ausstellungszeitraum: 28. Jänner – 6. März 2011

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch: 9.00 – 11.30 und 14.30 – 18.00 Uhr;

Donnerstag: 9.00 – 11.30 und 14.30 – 19.30 Uhr;

Freitag: 9.00 – 11.30 Uhr; Samstag, Sonn- u. Feiertag: 14.30 – 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.